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Bosch in Deutschland
Deutscher Zukunftspreis 2025

Preisträger spenden 240 000 Euro für Nachwuchsforschung

Vier Männer beobachten in einem hellen, modernen Raum zwei kleine, selbstgebaute Roboter auf dem Boden. Zwei von ihnen knien, um die Roboter aus der Nähe zu betrachten und halten Tablets in den Händen.

Die Gewinner des Deutschen Zukunftspreises 2025, Christoffer Uhr, Kai Weeber und Pierre Andrieu von Bosch, haben ihre Preisgelder in Höhe von jeweils 80 000 Euro an Jugend-Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg gespendet. Damit unterstützen die Ingenieure die nächste Generation und fördern die Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften bei Kindern und Jugendlichen.

Ende 2025 war das dreiköpfige Entwicklerteam von Bosch mit dem „Deutschen Zukunftspreis – Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation“ ausgezeichnet worden. Es erhielt den Preis für die Entwicklung eines Brennstoffzellen-Antriebssystems (Fuel Cell Power Module, FCPM) für schwere Nutzfahrzeuge, das einen CO₂-freien Langstrecken-Güterverkehr ermöglicht. Alle drei Preisträger haben ihr Preisgeld für den guten Zweck eingesetzt.

240 000 Euro für Nachwuchsforschung

Zwei Männer und ein junges Mädchen stehen nebeneinander und halten große Holzziffern in die Kamera, die die Zahl 80.000 ergeben. Alle drei lächeln, der Hintergrund zeigt eine moderne Holzkonstruktion.
80 000 Euro an das Z-LAB: Christoffer Uhr spendete an das Zukunftslabor der Auerbach Stiftung in Bruchsal.
Vier Personen – drei Männer und eine Frau – halten große Holzziffern, die die Zahl 80.000 bilden, und lächeln in die Kamera. Im Hintergrund ist ein Banner mit einem Astronauten im Weltall und den Logos von DLR, Universität Stuttgart und IRS zu sehen.
80 000 Euro an das AEROSPACE LAB: Kai Weeber spendete an das Jugendforschungszentrum in Herrenberg-Gäu.
Vier Personen, drei Männer und eine Frau, sitzen nebeneinander auf blauen Würfeln mit der Aufschrift "Wir gestalten Zukunft" und "Engineering our future". Sie halten große hölzerne Ziffern in die Kamera, die die Zahl 80 000 ergeben, und lächeln. Die Szene findet in einem hellen Klassenraum oder einer Werkstatt statt.
80 000 Euro an den Württembergischen Ingenieurverein (VDI): Pierre Andrieu spendete an das Team Jugend und Technik des VDI in Stuttgart.
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Begeisterung für MINT-Fächer

Vier Personen – drei Männer und eine junge Frau – stehen zusammen. In der Mitte schwebt eine kleine, rote Drohne, die von einem der Männer mit einem Tablet gesteuert wird, während die junge Frau eine Fernbedienung hält. Der Hintergrund ist mit einem Schachbrettmuster und pinker Beleuchtung gestaltet.

Christoffer Uhr, Sprecher des Gewinnerteams, spendete seinen Anteil von 80 000 Euro an das Z-LAB, das Zukunftslabor der Auerbach Stiftung in Bruchsal. Bei der Spendenübergabe am 6. März 2026 betonte Uhr die Bedeutung der Nachwuchsförderung: „Deutschlands wirtschaftliche Stärke basiert auf dem tiefen technischen Wissen seiner Ingenieure. Mit der Spende will ich das Zukunftslabor unterstützen und schon bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Technik, Mathematik und Naturwissenschaften fördern.“

Steffen Heil, Vorstand der Auerbach Stiftung, nahm die Spende entgegen und bedankte sich für die wertvolle Unterstützung: „Dank Spenden wie dieser können wir unser Bildungsangebot für die rund 14 000 Schülerinnen und Schüler hier im Z-LAB in Bruchsal noch vielfältiger gestalten.“ Das Z-LAB ist ein vom Land Baden-Württemberg offiziell anerkanntes „Außerschulisches Forschungszentrum“.

KI für junge Tüftler

Kai Weeber, Forscher bei Bosch, folgte dem Beispiel seines Kollegen. Er spendete seine 80 000 Euro an das Jugendforschungszentrum AEROSPACE LAB e.V. in Herrenberg-Gäu. Die Spende, die am 8. Mai übergeben wurde, finanziert das Zukunftsprojekt „KODEX“. Hier erforschen Schülerinnen und Schüler sowie Studierende den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in digitalen Design- und Engineering-Prozessen.

„Es ist mir besonders wichtig, dass junge Menschen mit Technologien und Methoden in Berührung kommen, die für die Aufgaben zukünftiger Ingenieure entscheidend sein werden“, erklärte Weeber. „Denn die Studierenden von heute sind vielleicht die Forschenden von morgen.“

Sieglinde Berger, operative Leitung des AEROSPACE LAB, unterstrich die Bedeutung solcher Zuwendungen: „Spenden wie die von Kai Weeber helfen uns, neue wichtige Zukunftsthemen wie KI aufzusetzen und die dafür notwendige technische Infrastruktur weiter auszubauen.“

Ein Mann und eine junge Frau stehen lächelnd neben einem schwarzen 3D-Drucker. Die Frau zeigt auf einen Teil der Maschine, während sie dem Mann etwas erklärt.

Interesse für Technik wecken

Ein Mann in einem hellblauen Hemd sitzt an einem Holztisch zwischen zwei jüngeren Männern und erklärt ihnen ein technisches Gerät, das wie ein Solarmodul aussieht. Alle drei Personen sind konzentriert auf das Gerät gerichtet.

Pierre Andrieu hat seine 80 000 Euro am 10. Juli an das Team Jugend und Technik des Württembergischen Ingenieurvereins (VDI) gespendet. „Meine Begeisterung für Technik ist schon im Kindesalter entstanden. Ich hoffe, dass meine Spende dabei hilft, auch bei heutigen Kindern und Jugendlichen früh Interesse für Technik zu wecken – vor allem an Wasserstoff“, sagte Andrieu. Bei der offiziellen Spendenübergabe beim VDI in Stuttgart zeigte er sich begeistert vom vielfältigen Angebot.

„In nahezu allen Lebensbereichen sind wir heute von Technik umgeben. Wir wollen bei Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Technik und Naturwissenschaften erleichtern, damit sie sicher mit Technik umgehen, ihre Möglichkeiten entdecken und selbstwirksam erleben“, sagte Jelka Waszkewitz, Referentin für Jugend und Technik beim VDI Württembergischer Ingenieurverein. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für Themen der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und den technischen Nachwuchs zu fördern. Mit der Spende von Andrieu sollen unter anderem Kurse zu Brennstoffzellen und dem Erzeugen von Wasserstoff aufgebaut werden.

Mit ihren Spenden leisten die Bosch-Ingenieure einen wichtigen Beitrag, um junge Talente für Technik und Wissenschaft zu begeistern und sie auf die technologischen Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

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