Bosch in Deutschland
Gespräch im Team

Mitten im Studium. Voller Einblick ins Berufsleben.

12 Minuten Lesezeit

Ismail Kayapinar, 23 Jahre, Student der Wirtschaftsinformatik, über sein IT-Praktikum bei Bosch in Feuerbach.

Teile diese Seite auf

Kein Sprung ins kalte Wasser. Aber von der Theorie in die Praxis.

Karriere

Könnten Sie kurzfristig für einen Kollegen ein kurzes IT-Training übernehmen? Per Online-Konferenz? In Brasilien. Kein Problem für Ismail Kayapinar. Damals, 2015, seit drei Monaten bei Bosch – als Praktikant.

Ein Sprung ins kalte Wasser?

„Nicht unbedingt. Aber natürlich eine spannende Sache. Fachlich war ich gut vorbereitet. Alles hat gut geklappt und Lob von den Kollegen gab’s dazu.“

Sie haben Ihr Pflichtpraktikum im Bereich IT Consulting absolviert.

Karriere

„Genau. Sechs Monate im sechsten Semester meines Wirtschaftsinformatikstudiums. In dieser Zeit habe ich bei der Initiative Enterprise Architecture Management tatkräftig mitgewirkt. Genauer gesagt bei der Aufbereitung des Themas für unser internes Wiki. Ein weiteres Projekt war planningIT, ein Tool, mit dem Bosch u. a. alle Applikationen erfasst. Sämtliche Aufgaben konnte ich sehr selbständig und mit viel eigenem Gestaltungsspielraum angehen, natürlich mit erfahrenen Kollegen im Rücken. Mit meinem Betreuer gab es ein wöchentliches Meeting, in dem wir Durchführung und Ergebnisse besprochen haben.“

5.500 Praktikanten

sind jährlich bei Bosch angestellt und sammeln wichtige Praxiserfahrung für Studium und Karriere.

Wie sind Sie auf Bosch gekommen?

„Das liegt gewissermaßen in der Familie. Mein Onkel arbeitet schon, seit ich denken kann, bei Bosch in Feuerbach. Das Unternehmen hat mich schon immer fasziniert. Beworben habe ich mich dann online während eines Auslandaufenthalts.“

Hat Ihnen das Praktikum im Studium weitergeholfen?

„Auf jeden Fall. Gerade was Selbstorganisation, Zeitmanagement und die Herangehensweise an neue Aufgaben betrifft. Themen, die an der Uni häufig zu kurz kommen.“

„Machen. Dazulernen. Erfolgreich anknüpfen.“

Das rät Ismail Kayapinar anderen IT-Studenten.

Sie sind auch heute noch bei Bosch. Wie ging es nach den sechs Monaten weiter?

Karriere

„Ich war in derselben Abteilung weiterhin als Werkstudent tätig. Und habe in dieser Zeit erfolgreich meine Bachelorthesis an der Hochschule geschrieben. Jetzt nehme ich am PreMaster-Programm von Bosch teil. Auf das Programm wurde ich schon zu Beginn meines Praktikums bei einer Informationsveranstaltung aufmerksam gemacht. Und mir war gleich klar: Ja, das will ich machen. Ein Jahr lang bin ich in unterschiedlichen Unternehmensbereichen im Einsatz, um noch mehr Praxiserfahrung zu sammeln. Danach folgen zwei Jahre Masterstudium.“

Was sind Ihre Aufgaben?

„Meine erste Station war die Projektplanung im IT-Bereich, wo ich in zahlreiche Organisationsprozesse eingebunden war. Momentan kümmere ich mich von A bis Z um die Neugestaltung der Community von Bosch Connect, einer internen Social-Collaboration-Plattform. Eine tolle Aufgabe, bei der ich Technologien der Zukunft mit tausenden Menschen teilen kann.“

Ihr Tipp an andere Studenten?

„Unbedingt ein Praktikum machen. Gerade im IT-Bereich ist Bosch ein hochinteressanter Arbeitgeber, bei dem man viel Erfahrung sammelt und dazulernt. Dann unbedingt dranbleiben und die Fortbildungsprogramme nutzen. Das ist für mich die perfekte Ergänzung zum Studium, um nach dem Abschluss erfolgreich anzuknüpfen.“

In der Abteilung IT-Consulting kümmerte sich Ismail bei Bosch in Feuerbach um die Initiative „Enterprise Architecture Management“. Seine Hauptaufgabe waren es, das Thema im Wiki, einem Dokumentationstool, für Kollegen anschaulich aufzubereiten. Dabei hat er viel über Zeitmanagement, das Priorisieren von Aufgaben und den zwischenmenschlichen Umgang mit Kollegen gelernt. Was genau seine größte Herausforderung während des Praktikums war, erzählt Ismail in seinem Videoporträt.